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presse.

FRANKFURTER BUCHMESSE

"Vielleicht kann man noch ein wenig Wein an die Passanten ausschenken." Luc Spadas Blick versucht jeden Vorbeieilenden, der durch den B-Gang von Halle 4.1 der Frankfurter Messe schleicht, zu fesseln, ihn anzuflehen: Oh Zuhörer, verweile doch einen trotzigen Augenblick. An seiner Sprache, seiner Literatur liegt es nicht. Sie strotzt vom Zorn der Poetry-Slam-Generation, der Wutbürgergeneration, die noch die eine oder andere Rechnung offen hat.

Der luxemburgische Poet stemmt sich mit aller Kraft gegen die „Ausschlachtung der Gefühle der heutigen Generation“, wie es in der Programmankündigung heißt. (...) Der Messestand taugt für Frankfurt ebenso wie für die Internationale Tourismusbörse in Berlin und die Mosellandausstellung in Trier. Luc Spada hält dagegen. Mit lauter Stimme. Das dargebotene Mikrofon liegt auf dem Barhocker. „Ich will meine Seele baumeln lassen zwischen Flasche Bier und Nutte“, liest er aus seinem Werk. Er geizt nicht mit der Ehrlichkeit seines Anliegens, als Sprachrohr der „Generation in Rutschgefahr“. (...) Es gibt viele Mittel und Wege, auf sich aufmerksam zu machen. Der Luxemburger Poet bleibt bei seiner kraftvollen Sprache im schnellen Rhythmus der Worte.

Martin Theobald. d'Land. 21.10.2011

 


 
 

BUCHVERÖFFENTLICHUNG

so sehr du mich auch willst, du wirst mich immer mehr wollen.

(...) Spadas Texte sind ein zeit- und kulturkritisches literarisches Plädoyer für intensives, bis zum Rausch gesteigertes Empfinden, gegen vermeintlich politisch korrekte Anpassung und konsumistisches Mitläufertum einer oberflächlich-hohlen „Bling-Bling“-Gesellschaft, in der schöner Schein zunehmend mehr gilt als menschlich-authentisches Sein. (…) Spada vermittelt seine gesellschaftsrelevanten Themen sprachlich selbstschöpferisch insbesondere über frei assoziative Gedankensplitter, Wort- und Erinnerungsfetzen in einem prälogischen, gefühlsmäßig-atmosphärischen Sinnzusammenhang, und seine Texte zeugen von einer soliden Lebenserfahrung und messerscharfen Analysefähigkeit, wobei der offensichtlich frühe Verlust jugendlicher Illusionen eine gewisse Tendenz zu Sarkasmus mit Tendenz zum Zynismus erklären mag. Dies nimmt man dem ebenso empfindsamen wie scharfsinnigen Autor jedoch durchaus ab als persönliches, grundehrliches und lebensechtes künstlerisches Zeugnis: Die sowohl inhaltlich wie stilistisch originellen Texte wirken mithin keineswegs altklug oder vordergründig provokatorisch in aufgesetzter, jugendlicher Stürmer und Drängerpose, sondern durchaus als überzeugender literarischer Ausdruck eines talentierten, viel versprechenden Luxemburger Nachwuchsschriftstellers, der sich trotz seines jungen Alters in der kulturellen Szene in ganz kurzer Zeit schon einen wohlverdienten, guten Namen gemacht hat.

Jeff Baden. Luxemburger Wort. 05.05.2011

 


 
 

SCHAUSPIEL

stirb für mich

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Luc Spadas Zeitgeist, seine unverfrorene Wortgewalt, sein Gespür, sein Feinsinn, das Lebensgefühl der Jugend von heute aufzugreifen und in gefühlsbetonten Ausbrüchen auf die Bühne zu bringen, berauscht, (…)

Emile Hengen. Tageblatt. 07.03.2010

 
 

BÜHNENLITERATUR

(...) Besonders witzig waren die alkoholgetränkten Ausführungen des Luxemburgers Luc Spada: "Dein schönes Gesicht wird doppelt so schön, wenn ich es zweifach sehe. (...)

Victoria Schlusche. Badische Zeitung. Frohe Reimnachten. 27.12.2011

(…) Aus der zweiten Runde geht der Luxemburger Luc Spada als Sieger hervor, der mittlerweile in München lebt. Mit einem scharfen Blick auf seine Generation, einem “Postkatastrophenunternehmen”, zieht er wie im Dezember ins Finale ein. (…)

Anna Schultes. Süddeutsche Zeitung. Poetry Slam Dachau. 14.01.2011

luc-spada-neumunster-2-2011-by-uwe-lehmann

 

Voller Bestimmung tritt er ans Mikrofon und legt los: In fast musikalischen Sprachsalven feuert er lose Sinnfetzen aus seiner Brust. Nach zwei Sätzen hat Spada schon dreimal “beschissen” gesagt – und Spada feuert weiter: Ratatata! Texte wie ein junger Werther auf MDMA: Ficken, Sterben, Töten, Sinngerüste, Identitäten, Scheinexistenzen töten – Spada lehnt sich mit seinen rasanten Reimen ganz schön weit aus dem Fenster. Aber das ist gut so.

Thomas Schoos. Tageblatt. Leipziger Buchmesse. 22.03.2010

 
 

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